Gips- und Anhydritgestein sind Gestein des Jahres 2022

Mit der Nominierung zum Gestein des Jahres 2022 soll die Bedeutung von Gips (CaSO4 x 2 H20) und Anhydrit (CaSO4) einer breiten Öffentlichkeit nahegebracht werden. Gips und Anhydrit eignen sich durch ihre besonderen Eigenschaften hervorragend als Baustoff, beispielsweise für Baugipse, Gipsplatten sowie Fließestriche. Auch in vielen anderen Bereichen finden Gips und Anhydrit Verwendung, so in der Pharmaindustrie, der Düngemittelindustrie, bei der Farben-, Papier-, Kunststoff- und Kosmetikherstellung, aber auch in der Lebensmittelindustrie und Landwirtschaft.

Gips und Anhydrit sind auch Ausgangsgesteine zahlreicher Geotope. So erstreckt sich die Gipskarstlandschaft Südharz als schmaler Gürtel über Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Kalkbuchenwälder, Gipssteilhänge, wassergefüllte Erdfälle, Bachauenwälder, um nur einige zu nennen, bilden unterschiedlichste und artenreiche Lebensräume. In spektakulärer Weise hängen in der Barbarossahöhle am Kyffhäuser in Thüringen große Lappen von Anhydrit von den Decken und Wänden.

Anhydritstein findet sich in den gleichen Gesteinsformationen wie natürlicher und Gipsstein und stellt dessen wasserfreie Modifikation dar. Es handelt sich um ein weltweit häufig vorkommendes, durch Ausfällung bei der Verdunstung von Meerwasser entstandenes Sediment, das überwiegend aus dem Mineral Anhydrit besteht.

Die Ausfällung und Bildung von Anhydritstein setzt Umgebungstemperaturen von über 35 °C voraus, bei niedrigeren Temperaturen bildet sich Gipsstein. Anhydrit ist ein feinkörniges bis massiges, weiß-graues, zuweilen auch bläuliches oder rötliches Evaporitgestein.

Ist das Gestein permanenter Feuchtigkeit ausgesetzt, lagert es Kristallwasser ein und wandelt sich unter Volumenzunahme in Gipsstein um. Gipsstein ist ein sehr weiches Evaporitgestein von weißer bis hellgrauer Farbe, das je nach Zusammensetzung auch Rosa, Rot, Grün oder Braun erscheinen kann.

Im Bauwesen wird der pulverisierte Anhydritstein als Bestandteil von Zementprodukten eingesetzt oder findet unter Beimischung von Kaliumsulfat und Kalziumoxid als Estrichgips Anwendung. Als Werkstein wird Anhydritstein aufgrund seiner geringen Härte und Wasserlöslichkeit nicht gebraucht, allerdings gibt es ein paar mittelalterliche Beispiele seiner Verwendung als Mauerstein aber auch die beeindruckenden Stuckarbeiten des Barock. Besonders klarer Gips findet als Alabaster Anwendung in der bildenden Kunst. (Quelle: BDG)

Geoparks in Deutschland

Ausgezeichnet mit dem Prädikat „Unesco-Geopark“ werden Stätten von internationaler geowissenschaftlicher Bedeutung. Insgesamt sechs solcher Regionen davon befinden sich in Deutschland und laden zum Wandern und Entdecken ein. Die einzigartigen Landschaften gelten als „Fenster in die Erdgeschichte“ und durch die Quellen, Schauhöhlen und besonderen Landschaftsformen, die Geschichte für den Besucher hautnah erlebbar.

Der Geopark Harz ist der größte Geopark in Deutschland.

Über die Grenzen der Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hinweg erstreckt sich einer des geologisch vielfältigsten Mittelgebirge und die Dichte der Geotope ist dort besonders groß. Eine außergewöhnliche Vielfalt der „Fenster in die Erdgeschichte“ ermöglichen Einblicke in alle Erdzeitalter. Der Geopark Harz muss sich derzeit einer turnusmäßigen Prüfung durch die Unesco unterziehen. Hier geht es zum Artikel des MDR.

Terra.vita

Zwischen dem nördlichen Teutoburger Wald, dem Wiehengebirge und den Ankumer Höhen erstreckt sich der Natur- und Geopark TERRA.vita. 2015 wurde die Region als UNESCO Global Geopark ausgezeichnet. Hier steht der Schutz des geologischen Erbes im Mittelpunkt. Wo früher Dinosaurier lebten und vor 5000 Jahren unsere Vorfahren aus tonnenschweren Findlingen Großsteingräber errichteten, gibt es heute Erdgeschichte zum Anfassen. Erlebnispfade, Hörspiele, Führungen oder auch freiwillige Guides vermitteln Wissen und sorgen für ein besonderes Naturerlebnis.

Geopark Vulkaneifel

Auf dem Gerolsteiner Felsenpfad lassen sich die verschiedenen Schichten bei der Entstehung gut erkennen. In der Vulkaneifel befindet sich Deutschlands jüngster Vulkan. Die teils in den Kratern entstandenen Seen gelten heute als „die Augen der Eifel“.

Schwäbische Alb

Die Schwäbische Alb gilt als ein in Stein geformtes Geschichtsbuch der Erde. Mit über 2800 Höhlen, darunter zwölf spektakuläre Schauhöhlen ist die Region die höhlenreichste Europas. Das Karstgebirge vermittelt ein einzigartiges Bild der Jurazeit und ist durch seine Fossilienfundstätten zu weltweiter Bekanntheit gelangt.

Muskauer Faltenbogen

Der Muskauer Faltenbogen präsentiert die jüngere Erdgeschichte, insbesondere die Eiszeit. Die markante Hufeisenform entstand vor circa 340.000 Jahren und die frühzeitige Entdeckung der oberflächennah gelegenen Rohstoffe prägt bis heute das Bild in der deutsch-polnischen Kulturlandschaft.

Bergstraße-Odenwald

Im Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald im Südwesten der Republik ist geprägt von mehr als 500 Millionen Erdgeschichte. Die UNESCO Welterbestätten Lorsch und Grube Messel, dem Felsenmeer im Lautertal oder die Tropfsteinhöhle in Buchen-Eberstadt sind die besonderen Highlights in der Region.

Neuer Blickfang an der Fassade

Hydronik GmbH erstrahlt nun in neuem Licht

Leider inzwischen etwas in die Jahre gekommen, war es an der Zeit unser altes Firmenschild an der Außenfassade gegen ein moderneres Modell auszutauschen. Wie bei unserer Arbeit legen wir von Hydronik viel Wert auf Qualität und leisten mit ausgewählten, langlebigen Materialien einen kleinen Beitrag mit Blick auf die Nachhaltigkeit.

Die im Inneren verbaute energieeffiziente und umweltfreundliche LED-Technik sorgt dafür, dass unser Logo nun auch bei Dunkelheit im richtigen Licht erstrahlt. Wir bedanken uns bei der Firma borwerbung für die gute Zusammenarbeit und fachgerechte Fertigung inklusive Installation.

Hydronik und die vereinten Nationen

Seit Beginn der Arbeiten begleiten wir mit unserem Team von Hydronik das Großprojekt auf dem Gelände der Vereinten Nationen (UN). Auf dem bestehenden Campus der UN in Bonn, wurde unter der Leitung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ein Hochhaus mit 17 Ober- und drei Untergeschossen errichtet. Während der Bauphase sorgte unsere Hydronik GmbH für die nötige Wasserhaltung und ermöglichte so die Arbeiten selbst bei Höchstwasserständen des unmittelbar angrenzenden Rheins. Nun steht das Großprojekt kurz vor der Fertigstellung.

Der Erweiterungsbau soll als Pilotprojekt den Goldstandard im „Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen“ (BNB) für Bundesgebäude erreichen und muss deshalb strenge ökonomische, ökologische und soziokulturelle Kriterien erfüllen. Zudem ist das Gebäude als energiesparendes Passivhaus konzipiert.

Als einen wesentlichen Bestandteil des umfassenden Energiekonzeptes hat unsere Hydronik GmbH die Planungsleistungen für einen geothermischen Brunnen als regenerative Energiequelle erbracht. Gekühlt und beheizt wird das Gebäude nun ausschließlich per Wärmepumpe über das Brunnenwasser. Darüber hinaus wird das Brunnenwasser zusätzlich noch ressourcensparend für die Spülung der Toiletten verwendet. Die Energieagentur erklärte den Passivhaus-Neubau nun zum Projekt des Monats September. Weitere Informationen finden Sie hier.

Pumptest zur Wasserhaltung in Monheim

Im Auftrag der Paeschke GmbH führten unsere Mitarbeiter der Hydronik GmbH in der bereits erstandenen Baugrube im Stadtteil Baumberg nun einen Pumptest zur Dimensionierung der Wasserhaltung durch. Wasserhaltung ist bei Baugruben erforderlich, die bis ins Grundwasser reichen. Zur Durchführung solcher Baumaßnahmen muss der Wasserspiegel soweit abgesenkt werden, dass die Baugrube vollständig trocken fällt. Geplant ist eine sogenannte geschlossene Wasserhaltung, was der Grundwasserabsenkung mittels Brunnen entspricht.


Der Pumptest zur Dimensionierung der Wasserhaltung dient als Grundlage zur Berechnung der zu erwartenden Fördermengen des Grundwassers und ist somit Grundvoraussetzung für weitere behördliche Genehmigungen. Die Erlaubnisanträge werden durch unsere Hydrogeologen bearbeitet und bei den zuständigen Behörden zur Genehmigung eingereicht. Im Zuge des durchgeführten Pumptests lässt sich genau ermitteln wie viele Brunnen, inklusive Pumpen, an welcher Stelle benötigt werden, um die Bauarbeiten in der trockengelegten Baugrube zu gewährleisten. Im Anschluss erstellt unsere Hydronik GmbH die Berechnung der für das Pumpwasser benötigten Versickerungsfläche und ermittelt die Möglichkeiten, gefördertes Wasser nach den behördlichen Vorgaben und dennoch möglichst kostengünstig abzuleiten.

Weltwassertag 2021 – Wert des Wassers

Der Weltwassertag

Der Weltwassertag erinnert alljährlich am 22. März an die Besonderheiten der wichtigsten Grundlage allen Lebens und steht 2021 unter dem Motto „Valuing Water – Wert des Wassers“. Die Aufmerksamkeit der Bevölkerung soll so auf die Wichtigkeit von Frischwasser und das nachhaltige Management von Frischwasser-Ressourcen gelenkt werden. Mit dem diesjährigen Thema werden die Menschen dazu aufgerufen, sich Gedanken über die lebenswichtige Bedeutung von Wasser und dessen Wert zu machen.

Ziel des von der UNESCO ins Leben gerufenen Weltwassertages ist es, auf die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage aufmerksam zu machen. Wasser ist eine begrenzte und zunehmend knappe Ressource. Die Verfügbarkeit und Qualität von Wasser ändert sich aktuell dramatisch aufgrund des Bevölkerungswachstums, sich ändernder Konsummuster und des Klimawandels – wird zur größten Herausforderung für uns Menschen.

Was bedeutet Wasser für Sie? Wie beeinflusst Wasser Ihr Leben zu Hause mit Ihrer Familie? Welche Rolle spielt Wasser in Ihrer lokalen Umgebung? Das Thema soll nicht nur aufzeigen, auf wie viele verschiedenen Arten unser aller Leben beeinflusst, sondern auch hervorheben, wie wir Wasser richtig schätzen und vor allem für alle effektiv schützen können. Weit über die Ersparnis im eigenen Geldbeutel hinaus, geht es auch um den ökologischen, sozialen sowie kulturellen Wert von Wasser.

Mit Blick auf den Klimawandel, moderne Konsummuster und das Bevölkerungswachstum sollen die Menschen sich mehr Klarheit über die Rolle des Wassers in allen Bereichen ihres Lebens verschaffen. Wasser ist eine begrenzte Ressource, deren Wert es zunächst zu erkennen gilt, um es schätzen und schützen zu können.

Leitungswasser-Liebe

Anlässlich des Weltwassertages startete der Verein a tip: tap e.V. die Bewegung „Leitungswasser-Liebe“ und macht auf die Vorteile von Leitungswasser aufmerksam.

Durch den Transport und die Verpackung von Flaschenwasser wird viel CO₂ ausgestoßen: Pro Liter fallen durchschnittlich 202,74 g CO₂ an. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 181,4 Liter Flaschenwasser pro Person im Jahr sind das drei Millionen Tonnen CO₂, wenn alle Deutschen auf Leitungswasser umsteigen würden – 1,5 mal mehr als der innerdeutsche Flugverkehr.

Flaschenwasser kommt oft in einer Plastikverpackung, die vermeidbaren Plastikmüll verursachen. Leitungswasser kommt ganz ohne Verpackung aus.

Für einen Euro bekommt man circa 200 Liter Leitungswasser. Im Schnitt spart ein 4-Personen Haushalt durch einen Umstieg etwa 1000 Euro jährlich.

Leitungswasser ist ohne nervige Schlepperei rund um die Uhr ganz einfach verfügbar: Man muss nur den Hahn aufdrehen!

Dank der Trinkwasserverordnung wird das Leitungswasser sehr streng kontrolliert. Wir haben das Privileg, Wasser in bester Qualität einfach aus dem Hahn zu bekommen.

Quelle: A tip: tap e.V.

Wasser im heimischen Garten

Der schleichende, aber stetige Klimawandel stellt die heimischen Gartenbesitzer*Innen zukünftig vor ganz neue Herausforderungen. Lange Trockenphasen, steigende Temperaturen und ein niedriger Grundwasserpegel auf der einen Seite, ein zunehmender Wasserverbrauch durch höhere Verdunstung im Gartenteich, zusätzliche Bewässerung oder vielleicht sogar ein eigener Pool auf der anderen Seite.

Gerne stehen wir Ihnen mit unserem Team von Hydronik bei Ihren individuellen Herausforderungen zur Seite und bieten als kompetenter Partner Lösungen für Bewässerungssysteme, Gartenbrunnen oder Intensiventsandung. Weitere Informationen dazu hier auf unserer Homepage.

Andesit – Gestein des Jahres 2020

Anden und Asphalt

Das vulkanische Gestein Andesit würde als Gestein des Jahres 2020 ausgewählt. Der Name Andesit geht auf Leopold Freiherr von Buch (1774-1853) zurück. In Deutschland wurde lange Zeit der Begriff „Porphyrit“ verwendet.

Wo findet man den Andesit?

Häufig findet man den Andesit entlang des sogenannten „Feuerrings“ entlang des Pazifiks. Aber auch innerhalb von Deutschland kann man diese Gesteinsart finden.

Verwendung

Verwendet wird der Andesit seit der Antike bis heute als Werkstein. Er besitzt eine hohe Zähig- und Festigkeit bei gleichzeitig hoher Witterungsresistenz. Daher wird er heutzutage vor allem als Schotter und Split in er Beton- und Asphaltindustrie, sowie auch im Wasser-, Straßen- und Bahnwegebau verwendet.

Weitere Informationen zum Gestein des Jahres finden Sie auf folgender Seite:
BDG Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (geoberuf.de)

Weltwassertag 2020 – Wasser und Klimawandel

Beim Weltwassertag 2020 geht es um Wasser und Klimawandel – und wie die beiden untrennbar miteinander verbunden sind. Die Kampagne will zeigen, wie unser Umgang mit Wasser dazu beitragen kann, Überschwemmungen, Dürren und Umweltverschmutzung zu verringern und den Klimawandel selbst zu bekämpfen. Und indem wir Wasser effizienter nutzen, reduzieren wir Treibhausgase.

Drei Kernbotschaften

We cannot afford to wait – Wir können es uns nicht leisten zu warten. Die klimapolitischen Entscheidungsträger müssen Wasser in den Mittelpunkt der Aktionspläne stellen. Wasser fließt über Grenzen hinweg. Die Zusammenarbeit zur effizienteren Bewirtschaftung von Wasser bekämpft den Klimawandel und schützt Gemeinden und Unternehmen.

Water can help fight climate change – Wasser kann helfen, den Klimawandel zu bekämpfen. Es gibt nachhaltige, erschwingliche und skalierbare Wasser- und Sanitärlösungen. Wasser kann wieder verwendet, Regenwasser für Trockenperioden gespeichert werden, für die Bewässerung in der Landwirtschaft gibt es intelligente Lösungen.

Everyone has a role to play – Jeder hat eine Rolle zu spielen. In unserem Alltag gibt es einfache Schritte, die wir alle unternehmen können, um den Klimawandel anzugehen.

Mit innovativer Technik gegen den Wassermangel

Im Kampf gegen den Wassermangel spielen nicht zuletzt technische Innovationen eine wichtige Rolle. Mit verschiedensten Ansätzen werden zum Beispiel neue Lösungen gegen die Trinkwasserknappheit in sehr trockenen Gebieten entwickelt.

So gibt es neue Verfahren zur Entsalzung von Meerwasser oder solarbetriebene Brunnenpumpen. Weiter entwickelte Filtersysteme helfen Wasser aufzubereiten und trinkbar zu machen. Welches Wasser gefahrlos getrunken werden kann, lässt sich mit neuen Schnelltest einfach feststellen. Außerdem gibt es innovative Ansätze, um Trinkwasser aus Umgebungsluft zu gewinnen.

Trinkwasser ist der kostbarste Rohstoff der Erde

Der Weltwassertag feiert das Wasser und macht auf die 2,2 Milliarden Menschen aufmerksam, die ohne Zugang zu sauberem Wasser leben. Es geht darum, Maßnahmen zur Bewältigung der globalen Wasserkrise zu ergreifen. Ein Schwerpunkt des Weltwassertags ist die Unterstützung der Erreichung des Ziels 6 für nachhaltige Entwicklung: Wasser und sanitäre Einrichtungen für alle bis 2030.

Der Weltwassertag wird seit 1993 jährlich begangen und steht in jedem Jahr unter einem anderen Thema. Er ist ein Ergebnis der UN-Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro. Die UN-Generalversammlung hat den Weltwassertag in einer Resolution vom 22. Dezember 1992 ausgerufen.

Weltwasserbericht 2020

Am Weltwassertag wird auch der Weltwasserbericht der Vereinten Nationen veröffentlicht. Er konzentriert sich auf dasselbe Thema wie die Kampagne und empfiehlt den Entscheidungsträgern eine politische Ausrichtung. Die UNESCO koordiniert für die Vereinten Nationen die Erstellung des jährlichen Weltwasserberichts.

Sattes Grün trotz Sommerhitze – Bewässerung mit System

Egal ob heimischer Garten, öffentlicher Park oder große Sportanlage – überall soll es auch im Sommer schön grün sein. Ein professionelles Beregnungssystem sorgt dafür, dass Pflanz- und Rasenflächen auch bei steigenden Temperaturen stets gut versorgt sind.

Vorteile für Ihren Garten

Ein automatisches Bewässerungssystem nimmt Ihnen das tagtägliche stundenlange Bewässern mit Gießkanne und Rasensprenger ab. Alle Grünflächen und Beete werden gleichmäßig bewässert und die Anlage lässt sich exakt auf den Wasserbedarf der Pflanzen einstellen.

Moderne, versenkbare Regner verschwinden nach ihrem Einsatz wieder im Boden. So haben selbst Mähroboter freie Bahn. Ein Regensensor sorgt dafür, dass sich die Anlage bei Regen automatisch abschaltet. Die Steuerung übernimmt ein zentraler Bewässerungscomputer. So behalten sie stets den Überblick und können auf Wunsch per App auf die Steuerung Ihres Bewässerungssystems zugreifen und die Einstellungen bei Bedarf anpassen.

Bewässerungslösungen für öffentliche Grünflächen, den Sportplatz oder die Landwirtschaft

Die Pflege und der Erhalt großflächiger Grünanlagen wäre ohne ein professionelles Beregnungssystem undenkbar. Nur so lassen sich auch im Sommer die Rasenflächen auf dem Fußballplatz, dem Golfplatz und im Stadtpark in sattem Grün erhalten.

Und es gibt noch weitere vielfältige Anwendungsbereiche zum Beispiel in der Landwirtschaft, dem Obstanbau, aber auch zur Staubbindung zum Beispiel in der Forstwirtschaft oder der Industrie. Für Recyclingbetriebe oder die Steine- und Erdenindustrie errichten wir hierfür spezielle Beregnungsanlagen.

Planung und Beratung

Wir planen und installieren Bewässerungssysteme und übernehmen auch die regelmäßige Wartung Ihrer Anlage. Egal ob im Privatbereich oder für Gewerbebetriebe, Sportvereine sowie Städte und Kommunen.

Vom Vorgarten bis zur Sportanlage finden wir die passende Lösung. Dabei setzen wir auf bewährte Technik des Weltmarktführers für Bewässerungstechnik (Rainbird). Gerne beraten wir sie zu den unterschiedlichen Regnertypen. Versenkregner, Pop-Up-Regner, Getrieberegner, Sprühregner oder Kreisregner – die Optionen sind vielfältig.

Wir realisieren ihr Bewässerungssystem sowohl mit Wasser aus der öffentlichen Wasserversorgung wie auch mit Grundwasser aus dem eigenen Brunnen. Auf Wunsch planen und errichten wir Ihnen auch ihren eigenen Bewässerungsbrunnen und liefern die dafür notwendige Pumpentechnik.

Sprechen Sie uns einfach an!

Archäologie-Projekt im historischen Ortskern von Wachtendonk

Wachtendonk-Stadtgraben-1
Wachtendonk-Stadtgraben-2

In den vergangenen Tagen haben wir zahlreiche Rammkernsondierungen im historischen Ortskern von Wachtendonk durchgeführt. Hintergrund: Der Stadtgraben aus dem 16./17. Jahrhundert soll soweit wie möglich in seinen Ursprungszustand zurück versetzt werden.

Unsere Sondierungen sollen dem Wasser- und Bodenverband der Mittleren Niers (WBVdMN) dabei helfen, den genauen Verlauf sowie die ursprüngliche Breite und Tiefe des Gewässers zu rekonstruieren. Anhaltspunkte dazu liefern auch historische Darstellungen, wie eine französischen Karte von 1813.

Mit Hilfe unserer bis zu vier Meter tiefen Bohrungen lässt sich zum Beispiel die Tiefe des ursprünglichen Grabenbettes bestimmen. Dies ist insbesondere aus Sicht des Amtes für Bodendenkmalpflege wichtig, damit die zu erhaltenden historischen Schichten im Bereich der Grabensohle bei den anstehenden Arbeiten nicht beschädigt werden. Darüber liegende Füllschichten hingegen können einfach abgetragen werden.

An der Färbung ist die Sohle des Stadtgrabens von dem darüber liegen Füllmaterial gut zu unterscheiden. Sand und Kies der unteren Schichten sind hell. In der dunkleren Auffüllung finden sich auch Holzkohle, Ziegelstücke und organische Bestandteile beispielsweise aus Abwässern.

Unser Projektleiter und Geologe Pascal van Elsbergen-Wardthuysen freut sich über weitere spannende Entdeckungen während der Bohrarbeiten. So beförderte er zusammen mit seinem Kollegen Pascal Schleck (Umwelttechniker) auch Knochenteile an die Oberfläche. „Wir haben zum Beispiel einen Kieferknochen gefunden, der vielleicht von einem Hund aus dem 17. Jahrhundert stammen könnte,“ berichtet der Archäologie begeisterte Geologe.

Der Archäologe Jürgen Kahler aus Kleve wird das erbohrte Probenmaterial nun auswerten.

Einen weiteren Projektbericht gibt es auf den Seiten des Wasser- und Bodenverbands der mittleren Niers. Auch die Rheinische Post hat über das Projekt berichtet. Hier geht es zum Artikel.

Foto: v.l.n.r. Christine Kleindopp (Projektleiterin WBVdMN), Peter Joppen (Vorstandsvorsitzender WBVdMN), Pascal van Elsbergen-Wardthuysen (Projektleiter Hydronik GmbH), Hans-Josef Aengenendt (Bürgermeister Gemeinde Wachtendonk), Christoph Rüber (Geschäftsführer WBVdMN), Jens-Uwe Pietzsch (Geschäftsführer Hydronik GmbH)

« Older Entries