Tag der offenen Tür: Wie funktioniert das neue Wasserwerk?

Wie funktioniert das Wasserwerk

Das neue Wasserwerk ist in Betrieb und konnte zur Eröffnung am Tag der offenen Tür von den Emmerichern besichtigt werden. Wir von Hydronik waren an der Umsetzung des Projektes beteiligt und freuen uns über die gelungene Fertigstellung.

Zur feierlichen Eröffnung des neuen Wasserwerkes haben die Stadtwerke Emmerich zum Tag der offenen Tür eingeladen. Dabei hatten die Besucher die Gelegenheit auch sonst für die Öffentlichkeit unzugängliche Bereiche zu besichtigen und sich Technik und Funktionsweise der neuen Anlagen von den Fachleuten erklären zu lassen. Wie das neue Wasserwerk funktioniert, erklären die Stadtwerke auch in einem Infoblatt.

Zuverlässige Trinkwasserversorgung

Mit dem Neubau haben die Stadtwerke 11,5 Millionen Euro in die Zukunft der Trinkwasserversorgung investiert. Eine Neuerung werden die Emmericher schnell bemerken. Dank einer Enthärtungsanlage, dem Herzstück des Wasserwerks, wird das Wasser bald deutlich „weicher“ aus dem Wasserhahn fließen – nur noch 12 statt 18 Grad deutscher Härte.

Sicherer Baugrund

Wir haben das Projekt der Stadtwerke beim Thema Baugrund unterstützt und den Bau begleitet. Vor Baubeginn haben wir die Bodenverhältnisse am Kapellenberger Weg sorgfältig untersucht und dem Planungsbüro eine Gründungsempfehlung abgegeben. Während der Bauzeit waren wir weiter beratend tätig und haben baubegleitende Kontrolluntersuchungen durchgeführt.

Mehr Bilder und Infos zum Projektverlauf…

Projektberichte im Stadtwerkemagazin emmergie

emmergie Magazin

Zweimal im Jahr erscheint das Kundenmagazin emmergie der Stadtwerke Emmerich. In der aktuellen Ausgabe werden gleich zwei Projekte vorgestellt, an denen wir von Hydronik mitgewirkt haben: Die Errichtung des neuen Windrades im Ortsteil Klein-Netterden und der Baufortschritt des neuen Emmericher Wasserwerks.

Neubau Wasserwerk – Hydronik untersucht den Baugrund

Es geht voran auf der Baustelle der Stadtwerke Emmerich am Kapellenberger Weg. Das neue Wasserwerk Helenenbusch ist in die Höhe gewachsen. Und auch die elf großen Kessel mit bis zu vier Metern Durchmesser stehen inzwischen auf ihren Fundamenten.

Damit für all das eine sichere Grundlage geschaffen werden konnte, haben wir von Hydronik im Vorfeld den Baugrund sorgfältig untersucht und die Planer mit entsprechenden Gründungsempfehlungen unterstützt. Auch während der Bauphase stehen wir weiter beratend zur Seite und führen Kontrolluntersuchungen durch. Mehr zum Projekt lesen Sie im emmergie Magazin. Weitere Infos zu unserem Beitrag finden Sie hier…

Sicherer Boden für Windenergie

Noch viel höher hinaus ging es bei der Errichtung einer neuen Windkraftanlage der Windrad Speelberg GmbH & Co KG. Auch hier haben wir Baugrunduntersuchungen durchgeführt und einen Standsicherheitsnachweis erstellt. Ein Interview mit den Betreibern lesen Sie im emmergie Magazin, weitere Infos zu unserem Beitrag finden Sie hier…

Neubau Wasserwerk – Hydronik untersucht den Baugrund

 

Emmerich bekommt ein neues Wasserwerk – und die Hydronik GmbH unterstützt und begleitet das Projekt der Stadtwerke Emmerich beim Thema Baugrund.

Baugrunduntersuchungen

Nach sorgfältigen Untersuchungen der Bodenverhältnisse am Kapellenberger Weg, konnten wir dem beauftragten Planungsbüro, der Ingenieurgesellschaft Wetzel & Partner, eine Gründungsempfehlung für den geplanten Neubau abgeben.

Für dieses Baugrundgutachten haben wir mittels Rammkernsondierungen (RKS) und Sondierungen mit der schweren Rammsonde (DPH) die Untergrundverhältnisse überprüft. Die bodenmechanischen Eigenschaften entnommener Proben konnten wir anschließend in unserem Erdbaulabor weiter untersuchen. Außerdem haben wir eine neue Grundwassermessstelle errichtet, um die Grundwasserstände stets exakt messen und beobachten zu können.

Jetzt während der Bauzeit ist die Hydronik GmbH weiter beratend tätig und wir führen baubegleitende Kontrolluntersuchungen durch.

Zuverlässige Trinkwasserversorgung

Das alte Wasserwerk am Helenenbusch hat die Emmericher 60 Jahre lang zuverlässig mit Trinkwasser versorgt. Das neue Wasserwerk „Helenenbusch II“ wird gebaut, weil die notwendigen Erweiterungen am alten Standort nicht mehr möglich waren. Dieser Bereich ist inzwischen als Wasserschutzzone I ausgewiesen.

Gut zehn Millionen Euro investieren die Stadtwerke mit dem Neubauprojekt in die Zukunft der Trinkwasserversorgung. Eine Neuerung werden die Emmericher schnell bemerken. Dank einer Enthärtungsanlage wird das Wasser bald deutlich „weicher“ aus dem Wasserhahn fließen – nur noch 12 statt 18 Grad deutscher Härte. Außerdem werden dem Wasser im Zuge der Aufbereitung Eisen und Mangan entzogen.

Die sechs bestehenden Brunnen am Helenbusch und die zwei in Vrasselt bleiben in Betrieb. Das Wasser wird aber künftig erst zur Aufbereitungsanlage des neuen Wasserwerkes geleitet, bevor es als Trinkwasser in die Haushalte gelangt. Ab Ende 2016 / Anfang 2017 soll das neue Werk seinen Betrieb aufnehmen.

Wie gut ist unser Trinkwasser?

Wie gut ist unser Trinkwasser

Wie gut ist unser Trinkwasser? Dieser Frage ist das ZDF in seiner Sendung „ZDF:zeit“ am 1. September 2015 nachgegangen. Der Beitrag ist in der Mediathek verfügbar.

Alle Fragen rund ums Thema Trinkwasser beantworten natürlich auch wir von Hydronik. Außerdem haben wir zertifizierte Probenehmer für Trinkwasser und untersuchen auch IHR Wasser.

Wie im Filmbeitrag beschrieben spielt der Mineralgehalt eines Wassers für viele Verbraucher eine wichtige Rolle. Unsere Geologen sind Experten für Grund- und Trinkwasser und können die Mineralisierung eines Wassers entsprechend bewerten.

In Deutschland wird unser Trinkwasser zu 60 Prozent aus Grundwasser gewonnen. Über viele tausend Brunnen wird dieses Wasser zu den örtlichen Wasserwerken gepumpt. Dort wird es aufbereitet und in hoher Qualität den Haushalten zur Verfügung gestellt.

Mineralwasser hingegen wird zwar auch über Brunnen gewonnen, es darf laut Mineralwasserverordnung jedoch nicht im Geschmack verändert werden. So kann nur Wasser aus einer unberührten Quelle zu einem Mineralwasser werden.

Welches Wasser man als täglichen Durstlöscher bevorzugt, muss letztendlich aber jeder selber wissen.

17 Grundwassermessstellen für Versuchsprojekt in Schwerte

Bau von Grundwassermessstellen im Bereich eines Sickerschlitzgrabens

Für die Wasserwerke Westfalen GmbH haben wir 17 neue Grundwassermessstellen in Schwerte gebaut. Auf dem Gelände des Wasserwerkes Hengsen wird im Rahmen eines Versuchsprojekts ein etwa 90 Meter langer Sickerschlitzgraben erstellt. Eine Machbarkeitsstudie soll zeigen, ob ein in Süddeutschland seit einigen Jahren erprobtes Filterverfahren zur Trinkwassergewinnung auch in Schwerte erfolgreich angewendet werden kann.

Wasser wird durch eingebaute Kiesschichten versickert, dabei gereinigt und anschließend wieder an die Oberfläche gefördert. Anders als bisher genutzte offene Versickerungsgräben ist der neu erstellte Sickerschlitzgraben ein abgedecktes System. Dadurch soll die durch Sonnenlicht begünstigte Algenbildung in der Filterkiesschicht vermindert werden. So muss der Kies deutlich seltener ausgetauscht werden.