Planungsauftrag für Hotelneubau in Chile

Vertragsunterzeichnung Chile

Die Hydronik GmbH engagiert sich auf dem chilenischen Markt. Vertragsunterzeichnung im Rahmen einer Delegationsreise mit NRW-Ministerpräsidentin.

Hydronik-Geschäftsführer Jens-Uwe Pietzsch ist Teil einer Delegation um Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Wirtschaftsminister Garrelt Duin, die im Rahmen der Deutsch-Chilenischen Wirtschaftstage in Santiago zu Gast ist.

Er hat dabei unter anderem am Round Table Energiewirtschaft zum Thema „Konzepte zur Eigenversorgung und Systemintegration“ teilgenommen. Deutsche Unternehmer aus der Energiewirtschaft haben gemeinsam mit chilenischen Branchenvertretern die Chancen möglicher Investitionen im chilenischen Energiemarkt diskutiert. Neben den Unternehmern waren auch Vertreter des chilenischen Energieministeriums und des chilenischen Verbands der Erneuerbaren Energien (ACERA) an der von der EnergieAgentur.NRW veranstalteten Diskussion beteiligt.

Die Hydronik GmbH setzt auch auf dem chilenischen Markt auf Geothermie. Im Beisein von Ministerpräsidentin Kraft und Wirtschaftsminister Duin hat Pietzsch den Planungsauftrag für einen Hotelneubau in Santiago de Chile unterzeichnet. Das zu errichtende Gebäude der Sociedad Hotelera Bidasoa soll komplett mittels geothermischer Energie geheizt und gekühlt werden.

Die Unterzeichnung fand im Rahmen der 5. Deutsch Chilenischen Wirtschaftstage „On the way to industry 4.0“ statt. Nordrhein-Westfalen ist in diesem Jahr Partnerland der Konferenz.

Brunnentest und Langzeitpumpversuch im Aquazoo-Löbbecke Museum

Brunnentest und Langzeitpumpversuch im Aquazoo Löbbecke Museum

Die Landeshauptstadt Düsseldorf saniert das Aquazoo-Löbbecke Museum an der Kaiserswerther Straße. Dabei soll auch überprüft werden, ob aus einem bestehenden Brunnen die Wassergewinnung erhöht werden kann – von bisher 50 auf künftig 90 m³/h.

Pumpversuch 1: Brunnentest

Eine Aufgabe, die wir von Hydronik gerne übernehmen und für die wir bestens ausgerüstet sind. So haben wir zunächst einen vierstufigen Pumpversuch mit Förderraten von 30 m³/, 60 m³/h, 90 m³/h und 120 m³/h durchgeführt. Solch ein Brunnentest dient der Gewinnung einer Leistungscharakteristik des bestehenden Brunnens. Das heißt anhand dieser Ergebnisse lässt sich abschätzen, was der Brunnen zu leisten imstande ist.

In diesem Fall diente der Brunnentest außerdem einer Funktionskontrolle zur Bestimmung der Alterung des Brunnens durch Verockerung. Eine noch vor Beginn des Pumpversuchs durchgeführte Kamerabefahrung lieferte keine Hinweise auf eine besonders starke Verockerung des Brunnens. So konnte auf eine ursprünglich geplante mechanische oder chemische Reinigung verzichtet werden – und der Auftraggeber Kosten sparen.

Pumpversuch 2: Aquifertest

Nach dem Wiederanstieg wurden die Pumpdaten ausgewertet. Aufgrund dieser Auswertung wurde die Pumprate für den zweiten Pumpversuch festgelegt. Über einen Zeitraum von 72 Stunden haben wir noch einmal 90 m³/h gefördert. Auch den anschließenden Wiederanstieg haben wir 24 Stunden lang gemessen und dokumentiert. Dieser Grundwasserleiter- oder auch Aquifertest dient zur Ermittlung der wasserleitenden und wasserspeichernden Eigenschaften des Grundwasserleiters.

Pumpversuche bis 250 m³/h

Die Hydronik GmbH führt Pumpversuche in Größenordnungen von 0,1 bis zu 250 m³/h durch. Die Daten erfassen und dokumentieren wir sorgfältig sowohl mit betriebseigenen Wasserstandsmesssonden als auch mit zusätzlichen Handmessungen. Datenlogger zeichnen die Förderraten zuverlässig auf. Ein abschließender Bericht fasst alle Ergebnisse der Pumpversuche und mögliche Empfehlungen für den Auftraggeber zusammen.

Im Fall des Aquazoo-Löbbecke Museum enthielt der Bericht beispielsweise Berechnungen zu kf-Wert, Ergiebigkeit, Reichweite der Absenkung mit Absenktrichter, Transmissivität, Speicherkoeffizient, spezifische Ergiebigkeit. Der Auftraggeber hält damit eine verlässliche Auskunft zu Zustand und Leistungsfähigkeit seines Brunnens in Händen.

Lesen Sie mehr in unserer Leistungsübersicht Brunnen.

Neubau Wasserwerk – Hydronik untersucht den Baugrund

 

Emmerich bekommt ein neues Wasserwerk – und die Hydronik GmbH unterstützt und begleitet das Projekt der Stadtwerke Emmerich beim Thema Baugrund.

Baugrunduntersuchungen

Nach sorgfältigen Untersuchungen der Bodenverhältnisse am Kapellenberger Weg, konnten wir dem beauftragten Planungsbüro, der Ingenieurgesellschaft Wetzel & Partner, eine Gründungsempfehlung für den geplanten Neubau abgeben.

Für dieses Baugrundgutachten haben wir mittels Rammkernsondierungen (RKS) und Sondierungen mit der schweren Rammsonde (DPH) die Untergrundverhältnisse überprüft. Die bodenmechanischen Eigenschaften entnommener Proben konnten wir anschließend in unserem Erdbaulabor weiter untersuchen. Außerdem haben wir eine neue Grundwassermessstelle errichtet, um die Grundwasserstände stets exakt messen und beobachten zu können.

Jetzt während der Bauzeit ist die Hydronik GmbH weiter beratend tätig und wir führen baubegleitende Kontrolluntersuchungen durch.

Zuverlässige Trinkwasserversorgung

Das alte Wasserwerk am Helenenbusch hat die Emmericher 60 Jahre lang zuverlässig mit Trinkwasser versorgt. Das neue Wasserwerk „Helenenbusch II“ wird gebaut, weil die notwendigen Erweiterungen am alten Standort nicht mehr möglich waren. Dieser Bereich ist inzwischen als Wasserschutzzone I ausgewiesen.

Gut zehn Millionen Euro investieren die Stadtwerke mit dem Neubauprojekt in die Zukunft der Trinkwasserversorgung. Eine Neuerung werden die Emmericher schnell bemerken. Dank einer Enthärtungsanlage wird das Wasser bald deutlich „weicher“ aus dem Wasserhahn fließen – nur noch 12 statt 18 Grad deutscher Härte. Außerdem werden dem Wasser im Zuge der Aufbereitung Eisen und Mangan entzogen.

Die sechs bestehenden Brunnen am Helenbusch und die zwei in Vrasselt bleiben in Betrieb. Das Wasser wird aber künftig erst zur Aufbereitungsanlage des neuen Wasserwerkes geleitet, bevor es als Trinkwasser in die Haushalte gelangt. Ab Ende 2016 / Anfang 2017 soll das neue Werk seinen Betrieb aufnehmen.

Brunnen im Garten – Wasser aus eigenem Grund

Gartenbrunnen-Wasser aus eigenem Grund

Ein Gartenbrunnen ist schnell und kostengünstig zu realisieren. Mit einem eigenen Brunnen lässt sich der Garten nahezu kostenlos mit Wasser versorgen. Ihre Pflanzen gedeihen und der Rasen bleibt schön grün.

Ein Gartenbrunnen bietet viele Vorteile

Sie können wirtschaftlich und umweltschonend bewässern. Brunnenwasser kostet nichts und ist nicht so wie Trinkwasser viele Male aufwendig gefiltert und gereinigt worden.

Gießen Sie bequem aus dem Handgelenk statt einen Gießkannen-Marathon zu absolvieren. Mit einem entsprechend langen Schlauch erreicht man jeden Winkel des Gartens – ganz ohne weite und beschwerliche Wege.

Setzen Sie auf langlebige und zuverlässige Technik. Die von uns eingesetzten Unterwasserpumpen sind sehr robust und langlebig. Sie sind aus Edelstahl gefertigt und durch viele Sicherheitsfunktionen gegen Schäden wie zum Beispiel Trockenlauf bestens geschützt.

Ein weiterer Vorteil sind geringe Betriebskosten statt hoher Wasserkosten. Unterwasserpumpen sind energieeffizient. Die Kosten für den Betriebsstrom fallen daher in der Regel in der Jahresendrechnung kaum ins Gewicht.

Ein Gartenbrunnen rechnet sich

Durchschnittlich braucht ein Garten in den Sommermonaten (etwa 20 Wochen) ca. 20 Liter pro Quadratmeter und Woche. Bei einer Gartenfläche von 500 Quadratmetern ergibt sich so ein jährlicher Wasserbedarf von 200 Kubikmetern – und der hat seinen Preis.

Beispielrechnung für Emmerich am Rhein:
Trinkwassergebühren: 200 x 1,50 Euro = 300 Euro
Abwassergebühren: 200 x 2,85 Euro = 616 Euro
Finanzieller Aufwand pro Jahr: 916 Euro

Die Kosten je Kubikmeter Trink- bzw. Abwasser differieren je nach Versorgungsunternehmen und Region. Abwassergebühren sind abhängig vom tatsächlichen Frischwasserbezug und schwanken bundesweit zwischen 1,90 Euro und 3,31 Euro zuzüglich einer Grundgebühr.

Sprechen Sie uns an!

Wenn Sie auch Ihren eigenen Gartenbrunnen möchten, sprechen Sie uns einfach an. Wir beraten Sie gerne und erstellen fachgerecht Ihren neuen Brunnen.

Wie gut ist unser Trinkwasser?

Wie gut ist unser Trinkwasser

Wie gut ist unser Trinkwasser? Dieser Frage ist das ZDF in seiner Sendung „ZDF:zeit“ am 1. September 2015 nachgegangen. Der Beitrag ist in der Mediathek verfügbar.

Alle Fragen rund ums Thema Trinkwasser beantworten natürlich auch wir von Hydronik. Außerdem haben wir zertifizierte Probenehmer für Trinkwasser und untersuchen auch IHR Wasser.

Wie im Filmbeitrag beschrieben spielt der Mineralgehalt eines Wassers für viele Verbraucher eine wichtige Rolle. Unsere Geologen sind Experten für Grund- und Trinkwasser und können die Mineralisierung eines Wassers entsprechend bewerten.

In Deutschland wird unser Trinkwasser zu 60 Prozent aus Grundwasser gewonnen. Über viele tausend Brunnen wird dieses Wasser zu den örtlichen Wasserwerken gepumpt. Dort wird es aufbereitet und in hoher Qualität den Haushalten zur Verfügung gestellt.

Mineralwasser hingegen wird zwar auch über Brunnen gewonnen, es darf laut Mineralwasserverordnung jedoch nicht im Geschmack verändert werden. So kann nur Wasser aus einer unberührten Quelle zu einem Mineralwasser werden.

Welches Wasser man als täglichen Durstlöscher bevorzugt, muss letztendlich aber jeder selber wissen.

17 Grundwassermessstellen für Versuchsprojekt in Schwerte

Bau von Grundwassermessstellen im Bereich eines Sickerschlitzgrabens

Für die Wasserwerke Westfalen GmbH haben wir 17 neue Grundwassermessstellen in Schwerte gebaut. Auf dem Gelände des Wasserwerkes Hengsen wird im Rahmen eines Versuchsprojekts ein etwa 90 Meter langer Sickerschlitzgraben erstellt. Eine Machbarkeitsstudie soll zeigen, ob ein in Süddeutschland seit einigen Jahren erprobtes Filterverfahren zur Trinkwassergewinnung auch in Schwerte erfolgreich angewendet werden kann.

Wasser wird durch eingebaute Kiesschichten versickert, dabei gereinigt und anschließend wieder an die Oberfläche gefördert. Anders als bisher genutzte offene Versickerungsgräben ist der neu erstellte Sickerschlitzgraben ein abgedecktes System. Dadurch soll die durch Sonnenlicht begünstigte Algenbildung in der Filterkiesschicht vermindert werden. So muss der Kies deutlich seltener ausgetauscht werden.

Windenergie auf sicherem Baugrund

Untersuchung des Baugrunds für den Bau von Windrädern

Hoch hinaus soll es gehen. Die Windrad Klein-Netterden GmbH plant den Bau von zwei neuen Windrädern in Kalkar.

Damit dabei alles gut geht und die umweltfreundlichen Stromproduzenten sicheren Stand haben, untersuchen wir im Vorfeld den Baugrund. Rund um den künftigen Standort der Windräder führen wir Sondierbohrungen durch und prüfen die Tragfähigkeit des Bodens. In unserem bodenmechanischen Labor werden Bodenproben auf ihre spezifischen Eigenschaften hin untersucht. So tragen wir dazu bei, dass die knapp 150 Meter hohen Anlagen sicher im Wind stehen und lange Strom produzieren können.

Ein weiteres Projekt, das auf erneuerbare Energie setzt. Darüber freuen wir uns sehr.

Jetzt auf Erdwärme setzen und 4.000,- Euro sichern

Fördermittel für ErdwärmeErneuerbare Energien aus der Erde oder dem Grundwasser mit Hilfe einer Wärmepumpe zu nutzen ist jetzt noch attraktiver. Für solche Geothermieprojekte hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zum 1. April 2015 seine Förderrichtlinien verbessert. Setzen Sie auf Erdwärme und profitieren Sie bei der Errichtung einer Wärmepumpe von den neuen Zuschüssen für Gebäudebestand und Neubau.

4.000,- Euro Basisförderung

Die Höhe der Förderung setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen. Die Basisförderung im Bestand beträgt mindestens 4.000,- Euro je Anlage bzw. bis zu 100 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung bei elektrischen Wärmepumpen mit den Wärmequellen Erdwärme oder Wasser.

Wenn Ihre Wärmepumpe einen hohe Jahresarbeitszahl aufweist oder nach BAFA-Kriterien besonders effizient ist, kommen Sie in den Genuss eines zusätzlichen Innovationszuschusses von bis zu 50 Prozent der Basisförderung.

Innovationsförderung auch im Neubau

Wollen Sie eine Wärmepumpe im Neubau errichten, können Sie seit April ebenfalls eine Innovationsförderung beantragen. Voraussetzung ist eine hohe Jahresarbeitszahl oder die Erfüllung der BAFA-Kriterien für verbesserten Systemeffizienz. Darüber hinaus sind auch Wärmepumpen in Neubauten förderbar, die gewerbliche Prozesswärme bereitstellen.

Ausführliche Informationen und was Sie bei der Antragstellung zu beachten müssen sowie die aktuellen Förderrichtlinien finden Sie auf den Seiten des BAFA. Und auch die Verbraucherzentrale informiert über Fördermöglichkeiten.

Oder Sie sprechen uns direkt an. Wir beraten und unterstützen Sie gerne von Beginn an bei der Planung und Durchführung Ihres Erdwärmevorhabens.

Weltwassertag 2015 – Wasser und nachhaltige Entwicklung

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Der Weltwassertag am 22. März steht 2015 – im Jahr der Verabschiedung der neuen globalen Ziele nachhaltiger Entwicklung – unter dem Motto „Wasser und nachhaltige Entwicklung“.

Viele interesante Informationen, Anregungen und Ideen zur Umsetzung sowie Materialien zum Herunterladen gibt es auf der englischsprachigen offiziellen Homepage zum World Water Day.

Weltwassertag-LogoDer Weltwassertag wird seit 1993 jährlich begangen und steht in jedem Jahr unter einem anderen Thema. Er ist ein Ergebnis der UN-Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro. Die UN-Generalversammlung hat den Weltwassertag in einer Resolution vom 22. Dezember 1992 ausgerufen.

Verantwortlich für den Weltwassertag ist das UN-Entwicklungsprogramm UNDP, in Zusammenarbeit mit der UNESCO, UN-Habitat, UNEP, der Weltbank und UN-DESA.

Da das wichtige Thema Wasser bei den Vereinten Nationen an vielen Stellen bearbeitet wird, wurde 2003 das Gremium UN-Water gegründet. Dieses koordiniert die Initiativen von 35 verschiedenen Programmen und Sonderorganisationen, die sich mit der lebenswichtigen Ressource Wasser auseinandersetzen.

Stromtarif für Wärmepumpen frei wählen und Geld sparen

Erdwärmepumpen arbeiten effizient. Durch einen speziellen Wärmepumpentarif wird der dafür nötige Strom günstiger. Und auch den Stromanbieter können Nutzer von Wärmepumpen frei wählen und sparen dadurch nicht selten mehrere hundert Euro.

Die Zeitschrift Finanztest zeigt nun in der aktuellen Ausgabe (03/2015), wie Sie hierfür die richtigen Tarife finden und bei Bedarf den Anbieter wechseln können. Für weitere Informationen zum Thema Wärmepumpentarife gelangen Sie hier zum Artikel.

Bei Fragen rund um die Nutzung von Erdwärme und Umweltwärme steht Ihnen die Hydronik GmbH mit Rat und Tat zur Seite. Sprechen Sie uns an.

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