Archäologie-Projekt im historischen Ortskern von Wachtendonk

Wachtendonk-Stadtgraben-1
Wachtendonk-Stadtgraben-2

In den vergangenen Tagen haben wir zahlreiche Rammkernsondierungen im historischen Ortskern von Wachtendonk durchgeführt. Hintergrund: Der Stadtgraben aus dem 16./17. Jahrhundert soll soweit wie möglich in seinen Ursprungszustand zurück versetzt werden.

Unsere Sondierungen sollen dem Wasser- und Bodenverband der Mittleren Niers (WBVdMN) dabei helfen, den genauen Verlauf sowie die ursprüngliche Breite und Tiefe des Gewässers zu rekonstruieren. Anhaltspunkte dazu liefern auch historische Darstellungen, wie eine französischen Karte von 1813.

Mit Hilfe unserer bis zu vier Meter tiefen Bohrungen lässt sich zum Beispiel die Tiefe des ursprünglichen Grabenbettes bestimmen. Dies ist insbesondere aus Sicht des Amtes für Bodendenkmalpflege wichtig, damit die zu erhaltenden historischen Schichten im Bereich der Grabensohle bei den anstehenden Arbeiten nicht beschädigt werden. Darüber liegende Füllschichten hingegen können einfach abgetragen werden.

An der Färbung ist die Sohle des Stadtgrabens von dem darüber liegen Füllmaterial gut zu unterscheiden. Sand und Kies der unteren Schichten sind hell. In der dunkleren Auffüllung finden sich auch Holzkohle, Ziegelstücke und organische Bestandteile beispielsweise aus Abwässern.

Unser Projektleiter und Geologe Pascal van Elsbergen-Wardthuysen freut sich über weitere spannende Entdeckungen während der Bohrarbeiten. So beförderte er zusammen mit seinem Kollegen Pascal Schleck (Umwelttechniker) auch Knochenteile an die Oberfläche. „Wir haben zum Beispiel einen Kieferknochen gefunden, der vielleicht von einem Hund aus dem 17. Jahrhundert stammen könnte,“ berichtet der Archäologie begeisterte Geologe.

Der Archäologe Jürgen Kahler aus Kleve wird das erbohrte Probenmaterial nun auswerten.

Einen weiteren Projektbericht gibt es auf den Seiten des Wasser- und Bodenverbands der mittleren Niers. Auch die Rheinische Post hat über das Projekt berichtet. Hier geht es zum Artikel.

Foto: v.l.n.r. Christine Kleindopp (Projektleiterin WBVdMN), Peter Joppen (Vorstandsvorsitzender WBVdMN), Pascal van Elsbergen-Wardthuysen (Projektleiter Hydronik GmbH), Hans-Josef Aengenendt (Bürgermeister Gemeinde Wachtendonk), Christoph Rüber (Geschäftsführer WBVdMN), Jens-Uwe Pietzsch (Geschäftsführer Hydronik GmbH)

Tag der offenen Tür: Wie funktioniert das neue Wasserwerk?

Wie funktioniert das Wasserwerk

Das neue Wasserwerk ist in Betrieb und konnte zur Eröffnung am Tag der offenen Tür von den Emmerichern besichtigt werden. Wir von Hydronik waren an der Umsetzung des Projektes beteiligt und freuen uns über die gelungene Fertigstellung.

Zur feierlichen Eröffnung des neuen Wasserwerkes haben die Stadtwerke Emmerich zum Tag der offenen Tür eingeladen. Dabei hatten die Besucher die Gelegenheit auch sonst für die Öffentlichkeit unzugängliche Bereiche zu besichtigen und sich Technik und Funktionsweise der neuen Anlagen von den Fachleuten erklären zu lassen. Wie das neue Wasserwerk funktioniert, erklären die Stadtwerke auch in einem Infoblatt.

Zuverlässige Trinkwasserversorgung

Mit dem Neubau haben die Stadtwerke 11,5 Millionen Euro in die Zukunft der Trinkwasserversorgung investiert. Eine Neuerung werden die Emmericher schnell bemerken. Dank einer Enthärtungsanlage, dem Herzstück des Wasserwerks, wird das Wasser bald deutlich „weicher“ aus dem Wasserhahn fließen – nur noch 12 statt 18 Grad deutscher Härte.

Sicherer Baugrund

Wir haben das Projekt der Stadtwerke beim Thema Baugrund unterstützt und den Bau begleitet. Vor Baubeginn haben wir die Bodenverhältnisse am Kapellenberger Weg sorgfältig untersucht und dem Planungsbüro eine Gründungsempfehlung abgegeben. Während der Bauzeit waren wir weiter beratend tätig und haben baubegleitende Kontrolluntersuchungen durchgeführt.

Mehr Bilder und Infos zum Projektverlauf…

Technik und Sicherheit – Ersthelferausbildung bei Hydronik

Technik und Sicherheit: Ersthelferausbildung


Egal ob im Büro oder im Labor, in der Werkstatt oder draußen auf der Baustelle – sollte mal etwas schief gehen, ist schnelle und kompetente Hilfe gefragt. Deshalb haben wir bei Hydronik uns im Rahmen einer gemeinsamen Ersthelferausbildung fit gemacht. So sind unsere Mitarbeiter im Ernstfall gut gerüstet.

Ein wichtiger und gelungener Tag in unserem Unternehmen. Danke an die Malteser in Emmerich für ihren Einsatz und an unsere Mitarbeiter für ihr Engagement.

Technik und Sicherheit – das gehört für uns immer zusammen!

Neues Projekt in Chile: Capacity Building

develoPPP.de

Mit dem Projekt Capacity Building soll geothermisches Know-how in Chile gefördert werden. Unterstützung bei der Umsetzung kommt aus dem Förderprogramm develoPPP.de des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

„Für mittelständische Untenehmen zahlt es sich aus, Märkte außerhalb Deutschlands zu erschließen. Laut einer Studie der KfW-Bankengruppe sind sind im Ausland aktive Unternehmen produktiver, innovativer und wettbewerbsfähiger.“ schreibt das Magazin innovation & energie der EnergieAgentur.NRW in seiner neuesten Ausgabe. Als Praxisbeispiel wird von den aktuellen unternehmerischen Aktivitäten von Hydronik Geschäftsführer Jens-Uwe Pietzsch in Chile berichtet.

Der Großauftrag Geothermieplanung für ein Hotel in der Hauptstadt Santiago de Chile ist in vollem Gange und ein neues Vorhaben wird bereits auf den Weg gebracht. Mit dem Projekt Capacity Building soll benötigtes Know-how ins Land gebracht und qualifizierte Fachkräfte vor Ort in Chile ausgebildet werden. Dieser nachhaltige Einsatz soll durch Unterstützung aus dem Förderprogramm develo.PPP.de des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) realisiert werden. Gemeinsam mit Partnerfirmen wurde der Projektentwurf eingereicht. Der Antrag wird nun in Zusammenarbeit mit der Entwicklungsorganisation sequa gGmbH ausgearbeitet.

Mit develoPPP.de werden Unternehmen gefördert, die in Entwicklungs- und Schwellenländern investieren und dabei ihr unternehmerisches Engagement nachhaltig gestalten wollen. Das Programm unterstützt mit Kenntnissen über ökonomische, soziale und ökologische Rahmenbedingungen vor Ort und hilft, finanzielle Risiken zu minimieren. Mehr Informationen dazu auf develoPPP.de.

Die aktuelle Ausgabe des Magazins innovation & energie können Sie hier herunterladen.

Projektberichte im Stadtwerkemagazin emmergie

emmergie Magazin

Zweimal im Jahr erscheint das Kundenmagazin emmergie der Stadtwerke Emmerich. In der aktuellen Ausgabe werden gleich zwei Projekte vorgestellt, an denen wir von Hydronik mitgewirkt haben: Die Errichtung des neuen Windrades im Ortsteil Klein-Netterden und der Baufortschritt des neuen Emmericher Wasserwerks.

Neubau Wasserwerk – Hydronik untersucht den Baugrund

Es geht voran auf der Baustelle der Stadtwerke Emmerich am Kapellenberger Weg. Das neue Wasserwerk Helenenbusch ist in die Höhe gewachsen. Und auch die elf großen Kessel mit bis zu vier Metern Durchmesser stehen inzwischen auf ihren Fundamenten.

Damit für all das eine sichere Grundlage geschaffen werden konnte, haben wir von Hydronik im Vorfeld den Baugrund sorgfältig untersucht und die Planer mit entsprechenden Gründungsempfehlungen unterstützt. Auch während der Bauphase stehen wir weiter beratend zur Seite und führen Kontrolluntersuchungen durch. Mehr zum Projekt lesen Sie im emmergie Magazin. Weitere Infos zu unserem Beitrag finden Sie hier…

Sicherer Boden für Windenergie

Noch viel höher hinaus ging es bei der Errichtung einer neuen Windkraftanlage der Windrad Speelberg GmbH & Co KG. Auch hier haben wir Baugrunduntersuchungen durchgeführt und einen Standsicherheitsnachweis erstellt. Ein Interview mit den Betreibern lesen Sie im emmergie Magazin, weitere Infos zu unserem Beitrag finden Sie hier…

Weltwassertag 2016 – Wasser und Arbeitsplätze

Weltwassertag 2016 – Wasser und Arbeitsplätze

Der Weltwasserstag am 22. März steht in diesem Jahr unter dem Motto „Wasser und Arbeitsplätze“. Das Thema soll den Blick auf die Wechselbeziehungen zwischen Wasser und menschenwürdiger Arbeit im Streben nach nachhaltiger Entwicklung lenken. Es hebt die Bedeutung der Wasserwirtschaft insgesamt für die Arbeitsmärkte hervor.

Wasser beeinflusst das Leben aller durch seine Präsenz oder Abwesenheit, durch die Menge und natürlich durch seine Qualität. Beispielsweise in der Landwirtschaft, die für 70 Prozent der weltweiten Süßwasserentnahmen verantwortlich ist, hängt der Job des Bauern an seiner Fähigkeit mit dem verfügbaren Wasser zu haushalten. Dabei ist er gleichzeitig mit Herausforderungen wie sinkendem Grundwasser, Belastungen aus der Industrie, dem Klimawandel und Wasserknappheit konfrontiert.

Das Thema Wasser bietet die Chance vielseitige und zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen. Es kann zu einer grüneren Wirtschaft und einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Aber dafür werden mehr qualifizierte Arbeitskräfte gebraucht, ausgestattet mit dem notwendigen Fachwissen für die vielfältigen Herausforderungen. Und die sollen überall auf der Welt in Würde und Sicherheit und zu einem fairen Einkommen ihren Lebensunterhalt bestreiten können.

In diesem Jahr koordiniert die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) den weltweiten World Water Day. Viele interessante Informationen, Anregungen und Ideen zur Umsetzung sowie Materialien zum Herunterladen gibt es auf der englischsprachigen offiziellen Homepage zum World Water Day.

Der Weltwassertag ist ein Ergebnis der UN-Weltkonferenz Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro. Er wird seit 1993 alljährlich begangen und steht in jedem Jahr unter einem anderen Thema.

E-world energy & water – 20. Fachkongress Zukunftsenergien

20. Fachkongress Zukunftsenergien auf der E-world 2016 in Essen

Geschäftschancen in internationalen Energiemärkten beim 20. Fachkongress Zukunftsenergien. Jens-Uwe Pietzsch berichtet aus Chile.

Geothermische Energieversorgung in Chile als Best-Practice-Beispiel – Hydronik Geschäftsführer Jens-Uwe Pietzsch hat auf dem 20. Fachkongress Zukunftsenergien am 16. Februar von seinen unternehmerischen Erfahrungen im Bereich Geothermie in Südamerika berichtet. Dazu hatte die EnergieAgentur.NRW im Rahmen der Messe E-world energy & water nach Essen eingeladen.

Der nordrhein-westfälische Klimaschutzminister Johannes Remmel hielt den Eröffnungsvortrag des Kongresses zum Thema „Nordrhein-Westfalen im internationalen Klimaschutz – Vom Emissions- zum Flexibilitätszentrum“. Im Anschluss referierte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin über das „Zukunftsfeld Energiewirtschaft: Im Spannungsfeld zwischen Regulierung und Markt“.

Weitere Vorträge, Talkrunden und Fachforen beleuchteten aktuelle Energie- und Klimaschutzthemen und boten den Teilnehmern Gelegenheit zum fachlichen Austausch. So war der Vortrag von Herrn Pietzsch Teil des Fachforums „Geschäftschancen in internationalen Energiemärkten“. Als Podiumsteilnehmer diskutierte er anschließend mit dem Publikum über Chancen und Schwierigkeiten bei internationalen Projekten.

Der Kongress fand im Rahmen der E-world energy & water, der europäischen Leitmesse für Energie- und Wasserwirtschaft statt. Vom 16. bis 18. Februar 2016 präsentierten rund 650 Aussteller aus 25 Nationen ihre Dienstleistungen und Produkte aus den Bereichen Strom-, Gas- und Wasserwirtschaft sowie Energietechnik und Energieeffizienz.

Sicherer Boden für Windenergie

 

Baugrunduntersuchung und Standsicherheitsnachweis für den Bau einer Windkraftanlage in Emmerich am Rhein

Ein weiteres Mal durfte die Hydronik GmbH ein Windenergieprojekt beim wichtigen Thema Baugrund unterstützen. Die Windkraftanlage der Windrad Speelberg GmbH & Co KG wurde in den vergangenen Tagen in Emmerich am Rhein errichtet.

Damit die Anlage mit einer Nabenhöhe von 93 Metern stets sicher im Wind steht, haben wir im Vorfeld den Baugrund am geplanten Standort untersucht. Um die Tragfähigkeit des Bodens zu beurteilen, haben wir Sondierbohrungen durchgeführt und Bodenproben in unserem bodenmechanischen Labor auf Ihre spezifischen Eigenschaften untersucht.

Außerdem haben wir einen Standsicherheitsnachweis für den Bereich der Kranaufstellfläche erarbeitet. So konnten wir sicher stellen, dass auch der Kran während der Montagearbeiten festen Stand hatte und die beeindruckend großen Bauteile sicher manövriert werden konnten.

Wir freuen uns, dass an dieser Stelle künftig umweltfreundlicher Strom produziert wird und wünschen den Betreibern viel Erfolg.

KlimaTisch der Unternehmen bei Hydronik

KlimaTisch bei Hydronik

Das letzte Quartals-Treffen des Emmericher KlimaTisches der Unternehmen hat im Dezember bei Hydronik stattgefunden. Wir haben die Vertreter der örtlichen Industrie u.a. über Nutzungsmöglichkeiten von Geothermie als regenerative Energiequelle und Energieeffizienz-Maßnahmen informiert.

Seit der Gründung des Emmericher KlimaTisches der Unternehmen vor zwei Jahren engagieren wir von Hydronik uns in diesem Arbeitskreis. Diesen hatte die Stadt Emmerich im Rahmen ihres integrierten Klimaschutzkonzeptes 2013 in Leben gerufen.

Die Runde der Unternehmer beschäftigt sich beispielsweise mit Einspartechnologien und Best-Practice-Beispielen aus den Bereichen Druckluft, Energie, Beleuchtung und Kühlung sowie mit gesetzlich geforderten energetischen Zertifizierungen und deren Fördermöglichkeiten.

Gewerblicher Einsatz von Erdwärme

Beim Ihrem Besuch bei uns im Betrieb konnten wir den Teilnehmern vorstellen, welche Leistungen Hydronik in diesen Bereichen anbieten kann. Wie wir sowohl planend und beratend wie auch ausführend bei der Umsetzung betrieblicher Energieeffizienz-Maßnahmen unterstützen können und welche tragende Rolle dabei das Thema Geothermie und der gewerbliche Einsatz von Wärmepumpen spielen kann.

Neben der Projektgruppe der Unternehmen gibt es einen zweiten KlimaTisch für Bürger, Architekten, Bauherren und Sanierungswillige. Dort tauschen sich private Klimaschutzinteressierte über Möglichkeiten der Energieeinsparung zuhause, am Arbeitsplatz oder beim Bau von Wohnhäusern aus. Ziel ist es gesellschaftliche Prozesse anzustoßen, die das Bewusstsein für den Umgang mit Energie schärfen.

Für Ihre Initiativen ist die Stadt Emmerich vom Land NRW mit dem „European Energy Award“ ausgezeichnet worden. Der Preis wurde in diesem Jahr von Landesminister Remmel und der EnergieAgentur.NRW an insgesamt 22 Kommunen und vier Kreise verliehen. Sie alle hatten sich in besonderer Weise um den Klimaschutz eingesetzt und so geholfen, den Co2-Ausstoß zu verringern.

Hydronik sorgt für frisches Blau

Neue Trikots für die F-Jugend Vrasselt

Neue Trikots für die F-Jugend in Vrasselt

Bei den Geschenken für die F-Jugend des SV Vrasselt haben wir von Hydronik dem Nikolaus in diesem Jahr ein wenig unter die Arme gegriffen. So konnte er bei der Weihnachtsfeier neue Trikots an die kleinen Kicker verteilen.

Wir wünschen den Jungs viel Spaß mit den schicken blauen Shirts. Wir hoffen auf viele spannende Fußballspiele und drücken natürlich die Daumen für jede Menge tolle Tore.

« Older Entries